05.11.2009: Kölle mer leeve dich
Köln - Lanxess-Arena
Meine Güte, war das gestern ein Tag und eine Show! Der Hammer!
Eigentlich war ja die ganze Zeit schon klar, dass die Kölner Show eine der größten auf der Tour werden würde – wenn nicht gar die größte, denn die Lanxess-Arena fasst noch mehr Zuschauer, als die Hamburger Color Line Arena und der Vorverkauf lief die ganze Zeit über sehr gut. Aber irgendwie habe ich mir da doch nie so richtig Gedanken drüber gemacht. Bis ich am Nachmittag dann in der Arena stehe und nur noch „Oh!!!“ denken kann.
Aber der Reihe nach: Weil die Fahrt von Oldenburg nach Köln ein bisschen weiter ist, fahren wir etwas zeitiger los. Die Fahrt ist unspektakulär bis langweilig. Außerdem regnet es schon wieder. Im Köln sind wir sehr schön und zentral untergebracht, so dass man in den knapp zwei Stunden, die uns zwischen Ankunft am Hotel und Weiterfahrt zur Arena bleiben, sogar noch schnell ein paar Besorgungen machen kann. Gegen 16:30 Uhr fahren wir dann einmal kurz über die Rheinbrücke und sind dann auch schon an der Arena.
Gleich schon die Anfahrt ist beeindruckend: Man fährt mit dem Bus sozusagen direkt ins Untergeschoss der Arena. Wir steigen aus, laufen in die Katakomben der Arena und bekommen im Backstagebereich die verschiedenen Garderoben- und Büroräume gezeigt. Überall wuseln jetzt schon hunderte von Menschen rum. Die meisten von ihnen sind Sicherheitsleute, die später den Einlass machen werden. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Personal benötigt wird, um so eine Halle zu „bespielen“!
Dann werfen wir alle gemeinsam einen Blick in die Halle und die meisten von uns bekommen dann doch erst mal einen Schreck. Die Ränge der ehemaligen Köln-Arena gehen extrem weit nach oben – ich glaube, dadurch wirkt diese Halle einfach noch mal viel größer als die ColorLineArena. In der nebligen Luft, die gerade in der Halle hängt, kann man kaum sehen, wo die Halle denn zu Ende ist. Ob der Größe der Halle haben wir heute auch größere Leinwände (rechts und links neben der Bühne) am Start. Außerdem werden wir das einzige Mal auf der Tour den Videowürfel unter der Hallendecke mit bespielen. In der ColorLineArena wäre das zum Beispiel nicht möglich gewesen, weil der Videowürfel runter gefahren werden muss, wenn er bespielt werden soll und er dann aber im Blickfeld des Oberranges hängen würde.
Ich schnappe mir erst mal Peters Videokamera und meine Fotokamera und drehe eine ausgiebige Runde durch die Halle. Ich gehe durch die Foyers, komme bei alle den Treppen ganz schön außer Atem und finde schließlich eine Tür, die schon offen ist und durch die ich in den Oberrang gelange. Ich gehe ganz hinten in die oberste Reihe und gucke auf die Halle runter. Und das ist wirklich ein beeindruckender Moment…
In Hamburg hatte ich für solche Dinge einfach keine Zeit gehabt. Heute habe ich die Zeit einfach mal eine Weile in der noch leeren Halle zu stehen und das ganze auf mich wirken zu lassen: Es ist schon unglaublich, was inzwischen aus der 2002 geborenen Idee „Wir können doch vor ein paar Zuschauern mal ein Live-Hörspiel machen!“ geworden ist!!!
Von dieser Atmosphäre und von diesem Gefühl versuche ich, so viel wie irgend möglich, einzusaugen, denn solche Momente wie diese, gibt es nicht all zu oft im Leben: Momente, wenn man sieht, dass alles, woran man so lange Zeit gearbeitet hat und worüber man sich so viele Gedanken gemacht hat, so perfekt zusammen kommt und funktioniert.
Und deswegen möchte ich mich an dieser Stelle auch mal dem Dank anschließen, den Oliver jeden Abend von der Bühne aus an das Publikum richtet: Auch ich möchte mich bei Euch bedanken, dass ihr uns auch nach 30 Jahren immer noch so toll unterstützt, dass ihr Tage wie diese möglich macht. Denn auch für mich geht mit dieser Tour ein ganz großer Traum in Erfüllung.
OK, genug der pathetischen Worte – musste aber mal sein.
Die Show hält dann auch, was der erste Blick in die Arena versprochen hatte: Sie ist ganz, ganz groß!!! Das Publikum lässt es so richtig krachen und die Akteure auf der Bühne ebenso!!! Ich glaube, dass heute alle vor der Show auch ein bisschen nervös waren. In Hamburg wussten wir durch den Super-Papagei 2004 ja eigentlich schon, dass eine Show in der Arena funktionieren würde. Aber ob das auch in Köln klappen würde? Sind die Kölner vielleicht ganz anders drauf, als die Hamburger? Wer weiß… Aber schon in den ersten Minuten kann man merken, dass alles funktioniert und damit fällt dann auch die Anspannung von den Akteuren ab und sie den Abend genießen, sich feiern lassen und selbst mit feiern.
Nach der Show treffen wir uns dann noch mit den Jungs von Concert Online. Die Firma sitzt in Köln und ist heute in Mannschaftsstärke angerückt. Die Jungs (bis auf Sarah vom Verkaufsteam sind es wirklich nur Jungs, die kommen!) sind von der Tour und dem ganzen Projekt genau so begeistert, wie wir von ihnen. Und das ist schön, dass man sich das jetzt auch mal live sagen kann.
Begeisterte Grüße aus Köln!
Corinna.
Eigentlich war ja die ganze Zeit schon klar, dass die Kölner Show eine der größten auf der Tour werden würde – wenn nicht gar die größte, denn die Lanxess-Arena fasst noch mehr Zuschauer, als die Hamburger Color Line Arena und der Vorverkauf lief die ganze Zeit über sehr gut. Aber irgendwie habe ich mir da doch nie so richtig Gedanken drüber gemacht. Bis ich am Nachmittag dann in der Arena stehe und nur noch „Oh!!!“ denken kann.
Aber der Reihe nach: Weil die Fahrt von Oldenburg nach Köln ein bisschen weiter ist, fahren wir etwas zeitiger los. Die Fahrt ist unspektakulär bis langweilig. Außerdem regnet es schon wieder. Im Köln sind wir sehr schön und zentral untergebracht, so dass man in den knapp zwei Stunden, die uns zwischen Ankunft am Hotel und Weiterfahrt zur Arena bleiben, sogar noch schnell ein paar Besorgungen machen kann. Gegen 16:30 Uhr fahren wir dann einmal kurz über die Rheinbrücke und sind dann auch schon an der Arena.
Gleich schon die Anfahrt ist beeindruckend: Man fährt mit dem Bus sozusagen direkt ins Untergeschoss der Arena. Wir steigen aus, laufen in die Katakomben der Arena und bekommen im Backstagebereich die verschiedenen Garderoben- und Büroräume gezeigt. Überall wuseln jetzt schon hunderte von Menschen rum. Die meisten von ihnen sind Sicherheitsleute, die später den Einlass machen werden. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Personal benötigt wird, um so eine Halle zu „bespielen“!
Dann werfen wir alle gemeinsam einen Blick in die Halle und die meisten von uns bekommen dann doch erst mal einen Schreck. Die Ränge der ehemaligen Köln-Arena gehen extrem weit nach oben – ich glaube, dadurch wirkt diese Halle einfach noch mal viel größer als die ColorLineArena. In der nebligen Luft, die gerade in der Halle hängt, kann man kaum sehen, wo die Halle denn zu Ende ist. Ob der Größe der Halle haben wir heute auch größere Leinwände (rechts und links neben der Bühne) am Start. Außerdem werden wir das einzige Mal auf der Tour den Videowürfel unter der Hallendecke mit bespielen. In der ColorLineArena wäre das zum Beispiel nicht möglich gewesen, weil der Videowürfel runter gefahren werden muss, wenn er bespielt werden soll und er dann aber im Blickfeld des Oberranges hängen würde.
Ich schnappe mir erst mal Peters Videokamera und meine Fotokamera und drehe eine ausgiebige Runde durch die Halle. Ich gehe durch die Foyers, komme bei alle den Treppen ganz schön außer Atem und finde schließlich eine Tür, die schon offen ist und durch die ich in den Oberrang gelange. Ich gehe ganz hinten in die oberste Reihe und gucke auf die Halle runter. Und das ist wirklich ein beeindruckender Moment…
In Hamburg hatte ich für solche Dinge einfach keine Zeit gehabt. Heute habe ich die Zeit einfach mal eine Weile in der noch leeren Halle zu stehen und das ganze auf mich wirken zu lassen: Es ist schon unglaublich, was inzwischen aus der 2002 geborenen Idee „Wir können doch vor ein paar Zuschauern mal ein Live-Hörspiel machen!“ geworden ist!!!
Von dieser Atmosphäre und von diesem Gefühl versuche ich, so viel wie irgend möglich, einzusaugen, denn solche Momente wie diese, gibt es nicht all zu oft im Leben: Momente, wenn man sieht, dass alles, woran man so lange Zeit gearbeitet hat und worüber man sich so viele Gedanken gemacht hat, so perfekt zusammen kommt und funktioniert.
Und deswegen möchte ich mich an dieser Stelle auch mal dem Dank anschließen, den Oliver jeden Abend von der Bühne aus an das Publikum richtet: Auch ich möchte mich bei Euch bedanken, dass ihr uns auch nach 30 Jahren immer noch so toll unterstützt, dass ihr Tage wie diese möglich macht. Denn auch für mich geht mit dieser Tour ein ganz großer Traum in Erfüllung.
OK, genug der pathetischen Worte – musste aber mal sein.
Die Show hält dann auch, was der erste Blick in die Arena versprochen hatte: Sie ist ganz, ganz groß!!! Das Publikum lässt es so richtig krachen und die Akteure auf der Bühne ebenso!!! Ich glaube, dass heute alle vor der Show auch ein bisschen nervös waren. In Hamburg wussten wir durch den Super-Papagei 2004 ja eigentlich schon, dass eine Show in der Arena funktionieren würde. Aber ob das auch in Köln klappen würde? Sind die Kölner vielleicht ganz anders drauf, als die Hamburger? Wer weiß… Aber schon in den ersten Minuten kann man merken, dass alles funktioniert und damit fällt dann auch die Anspannung von den Akteuren ab und sie den Abend genießen, sich feiern lassen und selbst mit feiern.
Nach der Show treffen wir uns dann noch mit den Jungs von Concert Online. Die Firma sitzt in Köln und ist heute in Mannschaftsstärke angerückt. Die Jungs (bis auf Sarah vom Verkaufsteam sind es wirklich nur Jungs, die kommen!) sind von der Tour und dem ganzen Projekt genau so begeistert, wie wir von ihnen. Und das ist schön, dass man sich das jetzt auch mal live sagen kann.
Begeisterte Grüße aus Köln!
Corinna.