07.11.2009: Jetzt wird in Frankfort gebabbelt
Frankfurt - Ballsporthalle
MoinMoin!
Von Köln nach Frankfurt haben wir mal wieder eine etwas längere Busfahrt vor uns. Aber wir wissen uns alle gut zu beschäftigen. Die meisten von uns haben ein Laptop dabei auf denen DVDs geguckt werden können. Eigentlich gibt es im Bus auch eine richtige Videoanlage, aber das heißt dann ja, dass alle den gleichen Film gucken müssen und der Film auch für alle zu sehen und hören ist. Und es gibt doch immer jemand, der die Fahrt nutzt, um noch mal die Augen zu zu machen oder sich in ein Buch zu vertiefen.
Im vorderen Teil des Busses haben sich die „Techniker“ versammelt: Mittlerweile haben wir drei der schicken neuen Ableton LaunchPads im Bus und Peter Klinkenberg, Oliver und Tilman geben sich gegenseitig Tipps über die Nutzung. Für jemand, der nichts mit dem Komponieren und Arrangieren von computerbasierter Musik oder Geräuschen zu tun hat, ist das eine völlig fremde und undurchschaubare Welt. Als es blinkt überall schön bunt – das ist ja auch schon mal faszinierend.
Die Frankfurter Ballsporthalle macht von außen einen recht abweisenden Eindruck: Eine große, fensterlose, graue Stahlkonstruktion mit einer leicht elliptischen Form. Innen präsentiert sich uns dann das komplette Gegenteil: Hier ist alles bunt! Der Gang, den wir als erstes betreten ist lila (!), eine Ecke weiter sind die Wände blau und die Türen grün. Und dann erst die Stühle im Zuschauerraum: Die Klappstühle auf den Rängen haben kunterbunte Pastellfarben, im Innenraum sind die Stühle farblich sortiert in Blocks zusammen gefasst! Ein lustiges Bild! Auch die Konstruktion der Ränge überzeugt: Sie sind nämlich nicht mit den Außenwänden der Halle verbunden, sondern stehen sozusagen frei im Raum. Das verleiht der Halle einen luftigen Eindruck. Ich bin darüber sehr erleichtert, denn der Name der Halle – Ballsporthalle – hatte mich schon zweifeln lassen, ob diese Halle für ein Hörspiel geeignet sein könnte. Aber: Sie ist es.
Die Halle ist bis auf den allerletzten Platz ausgebucht und wir müssen den Beginn der Show sogar ein paar Minuten nach hinten verschieben, da um 20 Uhr noch nicht alle Leute drin sind und auf ihren Plätzen sitzen. Das ist vor allem für die Crew blöd, weil die ja hinterher ganz irre schnell abbauen müssen, damit sie weiter in die nächste Stadt fahren können. Aber wenn noch nicht alle da sind, kann man eben auch noch nicht anfangen.
Nach der Show fahren wir gleich nach Mannheim weiter. Dadurch werden wir wieder mehrere Nächte im gleichen Hotel verbringen können. Diesmal sind es sogar richtig viele Nächte, denn nach der Show in Mannheim sind ja zwei Tage Pause und diejenigen, die in diesen zwei Tagen nicht nach Hause fahren werden, sind dann insgesamt vier Nächte lang im Mannheimer Hotel. Das tut wirklich mal ganz gut, wenn man sich nicht jeden Tag an eine vollkommen neue Umgebung gewöhnen muss.
In der Show ist heute der Karaoke-Song von Bob und Peter das absolute Highlight. Die beiden werden auf der Bühne immer mutiger und der Song hat mittlerweile eine Kraft entwickelt, die ich ihm anfänglich wirklich nicht zugetraut hätte.
Nach einer guten Stunde fahrt erreichen wir zwar Mannheim, aber nicht unser Hotel. Das Hotel liegt im Innenstadtbereich, wo die Straßen sehr eng und schmal sind. Und in einer der Straßen, durch die wir fahren, kommen wir irgendwann nicht weiter. Die Autos stehen auf beiden Seiten der Straße so weit auf der Fahrbahn, dass Andy es einfach nicht schafft, seinen Bus zwischen ihnen durch zu quetschen. Also werden wir rückwärts wieder aus der Straße raus fahren müssen. Aber auch das geht nicht so einfach, denn von hinten kommen immer wieder Autos. Die können zwar über den Bürgersteig und so um den Bus rum fahren, aber es nützt alles nichts, denn von hinten kommen immer mehr und mehr Autos. Es muss irgendwo in der Nähe eine Kino-Spätvorstellung oder etwas Ähnliches zu Ende gegangen sein, denn es werden immer mehr Autos. Kurt und Andy stellen fest, dass wir so nicht weiter kommen werden und schließlich ruft Andy die Polizei. Die kommt dann auch und sperrt dann schließlich kurzfristig die Straße, damit wir so endlich rückwärts wieder raus fahren können. Und damit wir uns nicht gleich in der nächsten Straße wieder festfahren, werden wir dann netterweise von der Polizei bis vors Hotel eskortiert! Das ist doch mal ein Service.
Allerdings hat uns diese Aktion insgesamt fast eine Stunde gekostet, so dass es dann doch schon ganz schön spät ist, als wir im Hotel ankommen. Aber das ist nicht so schlimm, denn da wir ja schon in Mannheim sind, werden wir morgen alle ausschlafen können.
Gute Nacht!
Corinna.
Von Köln nach Frankfurt haben wir mal wieder eine etwas längere Busfahrt vor uns. Aber wir wissen uns alle gut zu beschäftigen. Die meisten von uns haben ein Laptop dabei auf denen DVDs geguckt werden können. Eigentlich gibt es im Bus auch eine richtige Videoanlage, aber das heißt dann ja, dass alle den gleichen Film gucken müssen und der Film auch für alle zu sehen und hören ist. Und es gibt doch immer jemand, der die Fahrt nutzt, um noch mal die Augen zu zu machen oder sich in ein Buch zu vertiefen.
Im vorderen Teil des Busses haben sich die „Techniker“ versammelt: Mittlerweile haben wir drei der schicken neuen Ableton LaunchPads im Bus und Peter Klinkenberg, Oliver und Tilman geben sich gegenseitig Tipps über die Nutzung. Für jemand, der nichts mit dem Komponieren und Arrangieren von computerbasierter Musik oder Geräuschen zu tun hat, ist das eine völlig fremde und undurchschaubare Welt. Als es blinkt überall schön bunt – das ist ja auch schon mal faszinierend.
Die Frankfurter Ballsporthalle macht von außen einen recht abweisenden Eindruck: Eine große, fensterlose, graue Stahlkonstruktion mit einer leicht elliptischen Form. Innen präsentiert sich uns dann das komplette Gegenteil: Hier ist alles bunt! Der Gang, den wir als erstes betreten ist lila (!), eine Ecke weiter sind die Wände blau und die Türen grün. Und dann erst die Stühle im Zuschauerraum: Die Klappstühle auf den Rängen haben kunterbunte Pastellfarben, im Innenraum sind die Stühle farblich sortiert in Blocks zusammen gefasst! Ein lustiges Bild! Auch die Konstruktion der Ränge überzeugt: Sie sind nämlich nicht mit den Außenwänden der Halle verbunden, sondern stehen sozusagen frei im Raum. Das verleiht der Halle einen luftigen Eindruck. Ich bin darüber sehr erleichtert, denn der Name der Halle – Ballsporthalle – hatte mich schon zweifeln lassen, ob diese Halle für ein Hörspiel geeignet sein könnte. Aber: Sie ist es.
Die Halle ist bis auf den allerletzten Platz ausgebucht und wir müssen den Beginn der Show sogar ein paar Minuten nach hinten verschieben, da um 20 Uhr noch nicht alle Leute drin sind und auf ihren Plätzen sitzen. Das ist vor allem für die Crew blöd, weil die ja hinterher ganz irre schnell abbauen müssen, damit sie weiter in die nächste Stadt fahren können. Aber wenn noch nicht alle da sind, kann man eben auch noch nicht anfangen.
Nach der Show fahren wir gleich nach Mannheim weiter. Dadurch werden wir wieder mehrere Nächte im gleichen Hotel verbringen können. Diesmal sind es sogar richtig viele Nächte, denn nach der Show in Mannheim sind ja zwei Tage Pause und diejenigen, die in diesen zwei Tagen nicht nach Hause fahren werden, sind dann insgesamt vier Nächte lang im Mannheimer Hotel. Das tut wirklich mal ganz gut, wenn man sich nicht jeden Tag an eine vollkommen neue Umgebung gewöhnen muss.
In der Show ist heute der Karaoke-Song von Bob und Peter das absolute Highlight. Die beiden werden auf der Bühne immer mutiger und der Song hat mittlerweile eine Kraft entwickelt, die ich ihm anfänglich wirklich nicht zugetraut hätte.
Nach einer guten Stunde fahrt erreichen wir zwar Mannheim, aber nicht unser Hotel. Das Hotel liegt im Innenstadtbereich, wo die Straßen sehr eng und schmal sind. Und in einer der Straßen, durch die wir fahren, kommen wir irgendwann nicht weiter. Die Autos stehen auf beiden Seiten der Straße so weit auf der Fahrbahn, dass Andy es einfach nicht schafft, seinen Bus zwischen ihnen durch zu quetschen. Also werden wir rückwärts wieder aus der Straße raus fahren müssen. Aber auch das geht nicht so einfach, denn von hinten kommen immer wieder Autos. Die können zwar über den Bürgersteig und so um den Bus rum fahren, aber es nützt alles nichts, denn von hinten kommen immer mehr und mehr Autos. Es muss irgendwo in der Nähe eine Kino-Spätvorstellung oder etwas Ähnliches zu Ende gegangen sein, denn es werden immer mehr Autos. Kurt und Andy stellen fest, dass wir so nicht weiter kommen werden und schließlich ruft Andy die Polizei. Die kommt dann auch und sperrt dann schließlich kurzfristig die Straße, damit wir so endlich rückwärts wieder raus fahren können. Und damit wir uns nicht gleich in der nächsten Straße wieder festfahren, werden wir dann netterweise von der Polizei bis vors Hotel eskortiert! Das ist doch mal ein Service.
Allerdings hat uns diese Aktion insgesamt fast eine Stunde gekostet, so dass es dann doch schon ganz schön spät ist, als wir im Hotel ankommen. Aber das ist nicht so schlimm, denn da wir ja schon in Mannheim sind, werden wir morgen alle ausschlafen können.
Gute Nacht!
Corinna.