WERBUNG

Das Hörspielregal

Wer ein echter Fan ist, der baut sich seine Regale selbst, oder? Hier ein paar Ideen und Beispiele..

Da ist man leidenschaftlicher Sammler und freut sich über jedes neue Hörspiel-Highlight in der Sammlung. Doch mit der Zeit stellt sich ein interessantes Problem ein: Wohin mit den guten Sachen?

Möchte man sich mal ein originelles Kassetten- oder CD-Regal im Handel kaufen, fällt schnell auf, das der Standard-Kunde wohl nie mehr als 100 Kassetten hat, oder? Die meisten Regale sind nur für 20, 50 und hin und wieder auch mal für 100 Tonträger. Über den kleinen CD-Wurm von koziol kann ein Fan doch nur müde lächeln. Und was macht da der eingefleischte Fan mit seinen 100 Drei ???, vielen TKKG Folgen und natürlich den Macabros Highlights? Er/Sie baut selbst.

Regal-Kriterien

Es gibt wohl zwei wesentliche Kriterien bei Kassetten-Regalen: die gute optische Präsentation und der funktionale Stellplatz. Dabei sollte es natürlich auch preisgünstig sein. Entscheidend ist also auch der Preis des Regals pro MC bzw. CD. Da liegen die meisten Regale bei fast einem halben Euro pro verstaubarer CD. Für den Fan mit 100, 400 oder gar über 1000 Hörspielen, viel zu viel.

Wieviele Hörspiele passen in ein Regal? Ein Frage für Fans.

Die platzsparenste Lösung ist wohl die, wenn die Kassetten dicht nebeneinander stehen und nur die schmale Rückenseite zu sehen ist. Ähnlich einem Bücherregal. Besonders ärgerlich war da die Idee von EMI bei den Pumuckl-Kassetten gerade dort, auf der Seite der Kassette, den Barcode auf dem Cover zu platzieren. Toll. Gerade den braucht eine Kassette doch nur ein einziges Mal in ihrem Leben: beim Kauf. Das Rückenetikett ist aber meistens nicht so interessant gestaltet, schließlich soll es ja auch nur darüber informieren, was auf der Kassette drauf ist. Und bei der CD ist das Seitenfeld sowas von klein. Lustig sind solche Regale aber allemal. Vorallem, wenn dann jemand davor steht, den Kopf zur Seite in die Horizontale kippt und versucht ein bestimmtes Hörspiel zu finden. :-)

Eine pfiffige Idee ...

Einen besonderen Reiz üben da schon Regale aus, bei denen die Kassetten mit der Frontseite zu sehen sind. So wie sie auch in den Kaufhäusern präsentiert werden. Das ist dann zwar optisch genial, aber leider ist der Platzverbrauch enorm und es gehen nur sehr wenig Hörspiele hinein. Außerdem sind solche Regale bzw. Halterungen besonders teuer (pro MC/CD). Da lohnt sich auf jedenfall der Eigenbau. Und es lassen sich dabei auch echt pfiffige Ideen umsetzen, z.B. ein Regal als Paravent. Der wie ein richtiger Raumteiler frei steht und von beiden Seiten mit Kassetten bestückt werden kann. Das Foto zeigt ein solches Regal mit 6 Seiten (jeweils Vor- und Rückseite)  17 Reihen mit 7 Tapes. Macht also 714 MCs. *Smile*. Da freut sich doch der Fan, oder? Ein Hinweis am Rande: der Schein trügt, das Ding ist echt schwer. Es läßt sich nicht "mal eben" zusammenklappen und wegtragen.

Der besondere Clou ...

Echte Kult-Regale sind solche, die mit einer kleinen Besonderheit aufwarten, z.B. das CD-Regal, bei dem eine lange, farbige Leuchtstofflampe von hinten durch die CDs scheint und so einen coolen Effekt erzeugt. Ganz unkonventionell ist auch der CD-Hanger (Hanger = engl. für Bügel). Diese Metallbügel lassen sich einfach in die CD-Hülle einklemmen und so kann die CD überall aufgehängt werden. Woran man sie dann hängt, ist jedem selbst überlassen. Eine nette Seilkonstruktion wäre dafür ein schönes Beispiel.

Community

Letzte Aktivitäten
WERBUNG